Unser Besuch im Friedensdorf Oberhausen

 

Am 6. November besuchten einige Schüler der Jahrgangsstufe 8 des Städt. Gymnasiums Kreuztal das Friedensdorf in Oberhausen. Es war ein sehr lehrreicher und auch schöner Tag. Die Schülerinnen und Schüler bekamen viele interessante Eindrücke, die auch zum Nach-denken anregten.

 


Als wir morgens losfuhren, hatten einige Schüler zunächst ein mulmiges Gefühl, da sie nicht wussten, was sie in Oberhausen erwarten würde. Andere freuten sich sehr und waren motiviert. Die Mitarbeiter des Friedensdorfes haben uns sehr herzlich empfangen und freuten sich über unseren Besuch. Und auch darüber, dass wir so viele Kleiderspenden mitgebracht haben. Zuerst haben sie uns über die Arbeit im Friedensdorf und die Spender informiert.

 


Als wir dann zu den Kindern gehen wollten, hatten wir schon ein komisches Gefühl. Wir waren unsicher und wussten nicht, wie wir uns verständigen sollten oder ob sie uns mögen. Doch die Mitarbeiter meinten, die Kinder würden sich immer sehr über Besuch freuen und die meisten könnten auch etwas Deutsch sprechen. Dies hat sich auch bestätigt. Die Kinder wollten sofort mit uns spielen und haben uns ihre Spiele erklärt. Einige spielten Verstecken und andere Fußball. Als wir dann noch Wolle an die Kinder verteilt haben, haben sie sich sehr gefreut und wollten alle möglichst viel haben. Einige haben mit den Kindern auch Armbänder geflochten, worüber sie sich sehr gefreut haben.
Als die Kinder dann zum Essen gegangen sind, haben wir einen Rundgang durch das Friedensdorf gemacht. Unter anderem haben wir das Rehahaus und das Lernhaus besucht. Für die Kinder ist es immer eine Freude, im Lernhaus spielerisch ein bisschen Mathe und Deutsch zu lernen. Zum Schluss haben wir uns dann noch einen Film darüber angeguckt, wie die Kinder nach Deutschland geholt, hier versorgt und wieder in ihre Heimatländer zu ihren Familien zurückgebracht werden.
Auf der Rückfahrt dachten dann alle nochmal über das Leben der Kinder im Friedensdorf im Gegensatz zu unserem Leben nach. Insgesamt war es sehr schön und hat viel Spaß gemacht. Auch die, die vorher unsicher waren oder ein mulmiges Gefühl hatten, waren froh, dass sie mitgefahren sind.


(Emily Schardt, 8a)