Brückenbauwettbewerb 2018 für die Jahrgangsstufen 10 und 11

Am 01.03.2018 lud  das Department Bauingenieurwesen der Universität Siegen zum Finale des Brückenbauwettbewerbs ein. Schülerinnen und Schüler bekamen die Aufgabe, nur mit Hilfe von Papier und Klebstoff eine Brücke zu konstruieren, welche im Verhältnis zum Eigengewicht eine möglichst große Last trägt. Dabei musste die Brücke in ihren Außenmaßen den Abmessungen eines vorgegebenen Lichtraumprofils entsprechen. Die Planung und Konstruktion der Brücke musste außerdem dokumentiert werden. Insgesamt wurden so die schriftliche Dokumentation, die Belastbarkeit der Brücke sowie die Kreativität beim Umsetzen der vorher theoretisch erarbeiteten Konzepte bewertet.

Das Städtische Gymnasium Kreuztal hat mit zwei Gruppen aus den Physik-Kursen von Herrn Krumm der Jahrgangsstufen 10 und 11 teilgenommen. 

Hinten: Adrienne Nix, Marco Kleis, Mila Bosancic, Emilia Kokott. Vorne: Michel Siebel, Max Hafer.
Es fehlen: Niklas Born, Lukas Heider

 

Mit ihrem Physik-Lehrer Philipp Krumm traten die Schülerinnen und Schüler den Weg zum Department Bauingenieurwesen der Uni an. Nach einigen Vorbemerkungen zum Ablauf ging es dann darum, unter den insgesamt 16 Brücken eine möglichst gute Platzierung zu erlangen. Dazu wurden die Brücken von den Schülerinnen und Schülern zunächst, zur Ermittlung des Eigengewichts, gewogen und anschließend in einer Messvorrichtung arretiert, mit welcher die maximale Last durch einen 40 Millimeter nach unten drückenden Sensor ermittelt wurde. Trotz einer Maximallast von 18,9 Kilogramm musste sich auch die beste Brücke aus Kreuztal anderen geschlagen geben, die teilweise sogar über 20 Kilogramm aushalten konnten.
Nichtsdestotrotz war der Ausflug an die Uni für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten vor Ort eine Urkunde und waren sich sicher, dass sie nächstes Jahr wieder dabei sind, um mit einer anderen Konstruktion unter die ersten drei Plätze zu kommen.

 

Das Team der Jgst. 10 beim Einspannen der Brücke in die Messvorrichtung.
 
 

Das Team der Jgst. 11 verfolgt während der automatisierten Messung die ermittelten Maximallasten ihrer Brücke.

 


Insgesamt galt es sich gegen 15 weitere Brücken durchzusetzen.
 
 

Bei so vielen Brücken war die Teilnehmerzahl an der Veranstaltung sehr groß. Dementsprechend hoch war die Herausforderung sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.
 
 

Text und Bilder: Physik-Lehrer Herr Krumm