III Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit in der EPS

Nicht überfordern, aber auch nicht unterfordern – Sanfter Übergang von der Grundschule zum Gymnasium

Die Übergänge der Schülerinnen und Schüler von den Grundschulen des Einzugsgebietes des Städtischen Gymnasiums Kreuztal an unsere Schule werden schon seit vielen Jahren durch Rituale gestaltet, in denen die neuen SchülerInnen im Zentrum stehen.

Angefangen beim Besuch der neuen KlassenleiterInnender zukünftigen fünften Klassen in den Grundschulen und beim Stuhlkreis mit den ans SGK wechselnden Lernern werden erste Kontakte geknüpft. 
Am Kennenlernnachmittag am SGK  ca.4 Wochen vor Schuljahresende werden die neuen Lerner schrittweise an ihre neue Schule herangeführt. An diesem Nachmittag lernen sie, unterstützt durch Paten aus den derzeitigen fünften Klassen, das Schulgebäude im Rahmen einer Rallye kennen. 
Am ersten Schultag selber wird den neuen Fünftklässlern im Rahmen eines Willkommensgottesdienstes und einer Begrüßungsfeier Zuspruch gegeben.
Am zweiten Unterrichtstag wird in einem sogenannten Klassenlehrertag intensiv auf die Notwendigkeiten der vor den Schülerinnen und Schülern liegenden Zeit eingegangen, der „ganz normale“ Schulalltag besprochen und (hoffentlich) alle sich derzeit ergebenden Fragen der Lerner geklärt. 
Wir Lehrer stellen den Fünftklässlern „Paten“ an ihre Seite, Schülerinnen und Schüler der 6.Klasse, die als Ansprechpartner für die neuen Lerner in den Pausen fungieren und ihnen zur Verfügung stehen.  
Die Klassenräume der fünften Klassen sollen den SchülerInnen neben einem Arbeits- auch einen Rückzugsraum bieten. So stellen wir sicher, dass jeder Lerner hier in einem Schließfach sein Lernmaterial unterbringen kann. Die Räume werden von den Kindern kreativ mitgestaltet. Auch für die Pausen ist gesorgt: eine Spielekiste pro Klasse  bietet verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten allein oder mit Freunden.                                             
Die Klassen finden hoffentlich nach und nach zu einer Einheit, was auch am sogenannten „erlebnispädagogischen Tag“  verstärkt werden soll, an dem die fünften Klassen kooperative Spiele meistern müssen.
Beschäftigungsmöglichkeiten, Unterstützung bei der Erledigung der Hausaufgaben und Hilfestellungen bei den neuen Herausforderungen bekommen die SchülerInnen der Klassen 5 und 6 durch geschulte Mitarbeiter in der Betreuung, die jeden Tag bis 15Uhr ihre Türen geöffnet hat.
Wesentliche Meilensteine des Übergangs sind die Erprobungsstufenkonferenzen, in denen über jeden einzelnen Schüler in seiner Entwicklung, seinen etwaigen Schwierigkeiten, deren Ursachen und Wege zu ihrer Überwindung sowie besseren Fördermöglichkeiten beraten wird. Dass hierzu die jeweiligen Grundschulkollegen eingeladen werden, ist selbstverständlich. 
In den ersten Monaten der Erprobungsstufe geht es insgesamt darum den Übergang der neuen SchülerInnen ans Gymnasium bruchlos zu gestalten, einen Angleich der Ausgangsbedingungen zu schaffen, auf deren Basis nun am Gymnasium gemeinsam gelernt werden kann. Dabei stehen vor allem auch die bei den SchülerInnen vorhandenen Stärken im Fokus, denn jedes Kind bringt schon sehr viel mit, auf dem es nun aufbauen kann.
Der Fächerkanon der Klasse 5 umfasst die Fächer:
-Deutsch
- Mathematik
- Englisch
- Biologie
-Erdkunde
-Politik
- Kunst
- Musik
- Sport
- Religion / praktische Philosophie