Studienfahrt der Q2 an die Cote D‘Azur

        

Viel zu sehen und zu erleben gab es im Süden unserer EU-Nachbarn während der Studienfahrt der 12 nach Antibes in Südfrankreich.

Unter der Leitung von Frau Pröhl (Begleitung: Herr Werner, Herr Mehl) ging es am 11.09. abends mit dem Bus los. Nachdem wir am nächsten Mittag in den Gärten des Meeres (Jardins de la Mer) unsere urigen Bungalows bezogen hatten, lud uns nach der langen Busfahrt bei herrlichem Badewetter der schöne Sandstrand von Juan Les Pins, nur 300m vom Quartier entfernt, zu einem erfrischenden Bad im Mittelmeer ein (Baywatch: Herr Werner).

       

Abendessen und Frühstücksbuffet wurden in netter Umgebung gemeinsam draußen eingenommen. Die Gastgeberfamilie der Anlage war supernett, bei allen Fragen immer sofort hilfsbereit und servierte fröhlich und gutgelaunt das Drei-Gang-Abendessen.

       

      

Tags darauf ging es auf Städtetour zunächst nach Nizza, wo wir neben einer altrömischen Anlage auch die sehenswerten Gässchen und Märkte der Altstadt unter die Lupe nahmen.

      

       

       

Betroffen zeigten sich alle Teilnehmer an den Gedenkstätten, die an den fürchterlichen Terroranschlag am französischen Nationalfeiertag (14. Juli 2016) erinnern, bei dem 84 Menschen, darunter viele Kinder ermordet wurden.

         

       

       

Später zeigte sich manch einer entzückt von der imposanten Lage des kleinen Fürstentums Monaco. Josi, die Reiseleiterin holte uns mit ihren Zahlenbeispielen (Kosten einer kleinen Wohnung, etc.) immer wieder in die Wirklichkeit zurück. Eine Teilfahrt über die Zielgerade und durch den Tunnel des Monte Carlo Grand Prix Kurses, der Besuch des Casinos (von außen!), sowie eine Besichtigung des Fürstenpalastes bildeten den Abschluss des ersten Programmtages.

      

      

Am nächsten Morgen ging es in die Parfümhauptstadt der Welt: Grasse. In der Duftschmiede Galimard gab es viele Einblicke in die Geschichte und das Handwerk der „Nasen“ (Parfümentwickler), bevor der Shop sich mit diversen Düften für die Damen und(!) die Herren füllte.

       

Beim anschließenden Ausflug in die Filmfestspiel-Metropole Cannes war natürlich das Festspielhaus mit seinem berühmten roten Teppich das erste Ziel der Gruppe. Dann konnte die Stadt eigenständig erobert werden. Die Allée Du Stars (Walk of Fame) mit Handabdrücken diverser Filmgrößen führte direkt zum noblen Strand. Abends war dann „unser“ Strand in Juan Les Pins wieder mal fällig.

       

       

Eine Busfahrt nach St. Maxime und dann das Übersetzen mit einem Boot zur Halbinsel mit St. Tropez waren unsere nächsten Abenteuer, die wie immer bei schönstem Wetter stattfanden. Die hautnah zu erlebenden riesigen Luxusyachten im Hafen bildeten mit den schönen alten Häusern an der Bucht von St. Tropez eine Kulisse für diverse Stadtrundgänge. Das Bummeln durch die kleinen schönen Gassen hoch zum Aussichtspunkt der Stadt und das Wissen, sich in mondänen Kreisen zu bewegen, sorgte für Hochstimmung bei den Teilnehmern, wobei wiederum die Kosten für 1 Tasse Kaffee uns davon abhielten, nach den Preisen für die Boote zu fragen.

       

       

      

      

      

Nachmittags ging es kurzfristig noch nach Antibes, wo einige Kunstfans und solche, die es werden wollen, das Picasso-Museum besuchten, das in einem alten Grimaldi-Palast untergebracht ist. Die Ausstellung beschränkt sich auf Picassos Schaffenszeit in Antibes (1946/47), aber die Werke von Künstlerfreunden und besonders das Ambiente direkt am Meer sind sehenswert.

         

      

      

Am letzten Tag (16.9.) ging es von Juan Les Pins mit dem Boot zu der lerinischen Insel St. Marguerite, die zum Erkunden freigegeben wurde. Die Festung und eine Biologische Forschungsstation (inkl. biologischem Lehrpfad) luden zum Verweilen ein und gaben noch einmal den Blick auf die Bucht von Cannes frei.

         

          

        

Am späten Nachmittag hieß es dann Abschied nehmen von der Cote D‘Azur, wobei während der Fahrt über die italienische Autostrada dei Fiori (Die Blumenautobahn) durch Ligurien sich immer wieder schöne Ausblicke auf das Mittelmeer auftaten.

      

Text und Fotos: Me