Allez, allez, allez! Frankreich-Austausch 2016

Auch dieses Jahr fand der Frankreich-Austausch statt, wenn auch etwas anders als die Jahre zuvor.

Auf Grund der Anschläge in Paris musste der gesamte Austausch um ein paar Monate verschoben werden und es waren nicht nur Schüler und Schülerinnen des SGK, die am Austausch teilnahmen, sondern auch Schüler des Gymnasiums aus Netphen dabei. Insgesamt waren wir 21 Teilnehmer und haben nicht nur neue französische Freunde gefunden, sondern auch neue deutsche.

Nach einer elfstündigen Busfahrt kamen wir Donnerstagabend in Laval an. Da "unsere" Franzosen nur einen Monat vorher bei uns in den Deutschland gewesen waren, waren wir uns noch sehr vertraut und jeder fühlte sich sofort wohl. Nach der Ankunft verbrachten wir unseren ersten Abend mit unseren Gastfamilien.

Am nächsten Tag waren wir in Laval. Zuerst in der Schule, später dann in der Stadt, wo wir das Château besichtigten. Das Wochenende wurde von unseren Gastfamilien geplant, sodass wir viele unterschiedliche Sachen gemacht haben. Viele besichtigten zum Beispiel den Mont-Saint-Michel oder Saint Malo.

Am Montag haben wir uns die Produktion von Toiles de Mayenne angesehen, eine Stofffirma, die weltweit produziert. Neben den modernen Maschinen konnte man auch die ganz alten besichtigen. Danach bekamen wir eine Führung durch Laval. Da Laval sehr alt ist, war die Innenstadt sehr reizvoll.

Am Dienstag verbrachten wir unseren Tag in Le Mans. Zuerst bekamen wir eine 2-stündige Führung durch die Stadt, danach besichtigten wir das 24h-Museum. Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist weltweit bekannt und neben den neuesten Autos konnte man ebenfalls die allerersten Rennwagen bestaunen. Mithilfe des „Geistes von Le Mans“ war die Führung besonders interessant.

Am Mittwoch verbrachten wir unseren Vormittag mit unseren „Corres“ in der Schule. Mathe und Bio auf Französisch waren verwirrend, aber irgendwie auch faszinierend. Nach der Schule hatten wir Freizeit, die jeder anders verbrachte.

Donnerstag war unser letzter gemeinsamer Tag, den wir alle zusammen in Angers verbrachten. Die Führung dauerte 3 Stunden lang und unsere Führerin war, sagen wir, kurios. Trotzdem war es eine interessante Führung. Danach hatten wir Freizeit und verbrachten diese in der Stadt mit Shoppen gehen und Essen.

Freitagmorgen hieß es dann Koffer packen und wieder nach Hause fahren, was sehr traurig war, uns allerdings auf ein Wiedersehen mit unseren Franzosen hoffen ließ.

Es war interessant, den Franzosen die deutsche Kultur nah zu bringen, aber noch spannender war es, die französische kennenzulernen. So wissen wir nun aus erster Hand, dass sich wirklich jeder mit Küsschen begrüßt und dass Baguettes und Käse die Lebensgrundlage der Franzosen sind. Der Austausch wird uns allen noch lange, wenn nicht sogar für immer, in positiver Erinnerung bleiben. Fun Fact: Zauberstab heißt wirklich „baguette magique“ auf Französisch!

Maxine Gerlach & Simona Härter