Frankreichaustausch 2007

7 Tage voller Begegnungen und Erfahrungen

Gruppe AustauschAm Ende flossen Tränen, wurden sowohl viele Abschiedsgrüße als auch Umarmungen ausgetauscht und doch gab es schon die Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen. Als wir, die Austauschschüler vom Friedrich-Flick-Gymnasium in den Bus stiegen, fiel es uns allen nicht leicht, aber wir reisten ab mit unvergesslichen Tagen in Erinnerung, die wir in Frankreich verbracht hatten. In dieser Woche hatten wir eine Menge erlebt, einen ganz anderen Alltag erfahren und es waren Freundschaften entstanden.

Am Montag, den 12.11.2007 kamen wir etwas verspätet in Laval an. Aufgeregt und sehr gespannt auf die französischen Austauschschüler und ihre Familien, stiegen wir entsprechend nervös aus dem Bus. Doch es bestand keinerlei Anlass zur Sorge, das 'Bienvenue' verlief sehr herzlich und nach kurzer Zeit waren die ersten Kontakte geknüpft. Nun lernte jeder der Deutschen seine Gastfamilie und deren Zuhause kennen. Ersteinmal gab es ein Willkommens-Essen, das für erste Gespräche genutzt werden konnte. Die vorerst befürchteten Sprachprobleme blieben zum Glück weitesgehend aus, und wenn etwas einfach nicht zu erklären war, gab es Mimik, Gestik und andere Sprachen zur Hilfe.

Als wir am nächsten Morgen, die erste Nacht in Frankreich hinter uns, beim Lycée Ambroise Paré ankamen, gab es bereits viel zu erzählen, denn alle hatten in den Gastfamilien schon viele Situationen erlebt. Mit ausreichend Gesprächsstoff lernten wir Laval und einige Sehenswürdigkeiten der sympathischen Stadt kennen. Leider mussten die französischen Austauschschüler, wie auch oft an den folgenden Tagen, den Unterricht besuchen. Die Zeit verging wie im Flug und nach und nach lernten wir uns alle immer besser kennen, verstanden uns untereinander sehr gut und unternahmen viel. Auch wenn nichts Offizielles geplant war, hatten unsere Austauschschüler gut für uns gesorgt und wir trafen uns in mehr oder weniger großen Gruppen zum Bowlen oder zu einem Kino- oder Cafébesuch.Schüler Austausch

Die französische Sprache konnten wir vielfach in den ganz alltäglichen Situationen anwenden und mit der Zeit kam auch die Sicherheit, sodass uns grammatische Ungenauigkeiten keinesfalls mehr vom Sprechen abhalten konnten. Aber die Franzosen versuchten auch oft deutsch sprechend uns die Verständigung etwas zu erleichtern und in der Not musste satzweise auch das Englische herhalten. Besonders interessant war der Schulalltag, den wir auch selbst an zwei Tagen erleben konnten. Die längeren Unterrichteinheiten, der insgesamt wesentlich längere Schultag und das Mittagessen in der Kantine waren ebenso etwas ganz Neues für uns, wie das weit verwinkelte Schulgebäude und die übergroße Bibliothek für Schüler und Lehrer, das CDI. 

An einem Morgen gab es einen Empfang des Schulleiters des Lycée für uns. Am Anfang stand die Einladung zu einem typisch französischen Frühstück, bevor uns die Schule näher gezeigt und erklärt wurde.

Auch ein Besuch der unterirdischen Krypta gehörte dazu und war ein ganz besonderes Erlebnis.

Doch auch an all den anderen Tagen folgten unvergessliche Stunden. Auf zahlreichen Touren in die nähere und weitere Umgebung von Laval gab es viel zu sehen und Einblicke in das Leben der Menschen Frankreichs zudem.

Sicherlich wird dieser französisch-deutsche Austausch uns allen lange in Erinnerung beiben, gerade weil wir uns untereinander so gut verstanden haben.