Informatikbiber 2015 erreicht Rekordteilnahme

Kreuztaler Schülerinnen und Schüler belegen den 1. Platz bei Europas größtem Informatikwettbewerb

Städtisches Gymnasium Kreuztal für hohe Teilnahmequote mit Geld- und Sachpreisen für Schule und Teilnehmer ausgezeichnet.

Hier die Pressemitteilung:

Kreuztal, 08. Januar 2015 | Ob es nun um Freunde-Fotos im sozialen Netzwerk geht, um die Sicherheit von Passwörtern oder um die Umverteilung von Wasser auf verschiedene Behälter, die Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Kreuztal waren eifrig beim Informatik-Biber dabei.

 

Alle Schülerinnen und Schüler nahmen vom 9. bis 13. November an dem mit bundesweit mehr als einer Viertelmillion Teilnehmern größten Informatikwettbewerb Europas teil. Damit zählt das Kreuztaler Gymnasium zu den 21 Schulen mit den höchsten Teilnehmerzahlen unter den insgesamt weit über 1000 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Im Schulranking nach prozentualen Teilnehmerzahlen belegte unsere Schule zusammen mit einer anderen Schule sogar den 1. Platz und wurde dafür jetzt von den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF) mit einem Geldpreis ausgezeichnet.

Veranstalter: „Engagement für Informatik vorbildlich“

„Wir danken dem Gymnasium Kreuztal und allen Wettbewerbsteilnehmern für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Bibers. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der überwältigenden Teilnahmequote wurde dieses Ziel am Städtischen Gymnasium Kreuztal mehr als erfüllt“, erklärt der Veranstalter des Wettbewerbs und BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind ein wenig stolz darauf, dass wir im Hinblick auf die Stärkung des Interesses rund um die Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zählen“, unterstreicht stellv. Schulleiter Jochen Wickel, der für die aufwändige Organisation in der Biber-Woche zuständig war.

Biber trotzt dem Trend: Mehr Teilnehmer bei allgemein sinkenden Schülerzahlen

Ob es nun um Freunde-Fotos im sozialen Netzwerk geht, um die Sicherheit von Passwörtern oder um die Umverteilung von Wasser auf verschiedene Behälter – mehr Schüler denn je starteten beim Informatik-Biber2 015 und stellten sich praxisnahen Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Seit seiner Premiere im Jahr 2007

verzeichnet der Wettbewerb alljährlich neue Rekordzahlen, und das bei allgemein sinkenden Schülerzahlen.

Interaktiv Informatik-Probleme lösen

Es sind vor allem die Aufgaben, die den Informatik-Biber so attraktiv machen. Die Themen sind lebensnah und aktuell, die Bearbeitung ist zunehmend interaktiv. Die Kinder und Jugendlichen können oft direkt sehen, wie sich ihre Ideen auf die Lösung auswirken. Für die Teilnehmenden ist es pure Motivation, wenn sie am Bildschirm mitverfolgen können, wie sich die Lösung entwickelt. „Mit dem Informatik-Biber gelingt es uns, das Interesse an Informatik sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Schulen selbst zu verstärken,“ erklärt Dr. Wolfgang Pohl.

Bei der Einsicht in die Einzelergebnisse fällt auf, dass diesmal – im Gegensatz zum letzten Jahr – 1.  Preise vorzugsweise durch Schülerinnen und Schüler der unteren Klassen erreicht wurden. Offensichtlich trägt unser Konzept, bereits in der Klasse 5 mit einer Grundbildung Informatik zu beginnen, bzw. interessierten Schülern im MINT-Zug in der Erprobungsstufe aufzunehmen, erste Früchte. Hier eine Übersicht über die Teams oder Einzelteilnehmer die einen 1. oder 2. Preis erzielt haben. Insgesamt waren 180 Punkte zu erreichen.

Hier noch ein Auszug aus der Siegerliste im Ranking nach relativen Teilnehmerzahlen: