„Darf der Mensch alles, was er kann?“ - Teilnahme an der 46. „Young Leaders – Akademie“ in Koblenz

Die Schülerinnen Elisa Gießer und Selina Stelter nahmen vom 28. Oktober bis 2. November an der „Young Leaders- Akademie“ in Koblenz teil. Diese, im Auftrag des Bundesministeriums für Verteidigung ausgerichtete und unter der Schirmherrschaft der „Stiftung politische und christliche Jugendbildung“ stehende Tagung, wendet sich an sozial, kirchlich und politisch engagierte Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren und thematisiert Herausforderungen der Zukunft aus dem Bereich der Angewandten Ethik.

Während dieser Tagung hörten die Schülerinnen Vorträge über Menschenrechte, Menschenwürde und Verantwortung und diskutierten anschließend mit den Referenten und Teilnehmern über diese vielschichtigen Themen. Ein weiterer Teil dieser 46. Akademie bot den Schülerinnen die Möglichkeit an Workshops mit Profijournalisten und Trainings zu den Bereichen Körpersprache, Kommunikation und Streitschlichtung teilzunehmen.

Die beiden Teilnehmerinnen beschreiben ihre Erfahrungen wie folgt:

„Die Young Leaders-Akademie war so vielschichtig und spannend, dass wir sie jedem jungen Menschen, der sich engagiert und für andere einsetzt, nur weiterempfehlen können. Der Austausch mit anderen Jugendlichen hat uns besonders gefallen. Für uns war der Vortrag von Prof. Dr. Splett besonders interessant. Er ist Professor für Philosophie und lehrt an der Universität in Frankfurt a. M. und an der Hochschule für Philosophie in München. In seinem Vortrag „Dimensionen und Quellen der Menschenwürde“ sprach er über die Unantastbarkeit der Menschenwürde und die Ansichten Immanuel Kants darüber und was sie bedeuten. In den Trainingsmodulen haben wir viel über Kommunikation und Streitschlichtung/Anti-Gewalttraining erfahren und an gestellten Situationen simuliert. Abgerundet wurde die Akademie durch den Vortrag „Abi – und dann?“, in dem Studenten aus verschiedenen Bereichen uns über Bewerbungsverfahren, über Studiengänge und Perspektiven informiert haben.“

Text und Bilder: Frau Ebert