Expressionismus in Dortmund / Museum am Ostwall

Mo DortmundStatt MOMA (Museum of Modern Art in New York) gab es diesmal nur MO (Museum am Ostwall in Dortmund). Am 26.02.2009 besuchten die GK Kunst der Jahrgangsstufe 12 mit ihren Kursleitern Frau Drost und Herrn Mehl das kleine aber feine Museum in der Dortmunder Innenstadt.
Zunächst galt es die knalligen Farben und expressiven Malweisen der Expressionisten einmal im Original zu erleben. Nach der ausführlichen Auseinandersetzung im Unterricht mit Werken des Expressionismus, verstanden es die SchülerInnen auf Anhieb die ungewöhnlichen Landschaftsbilder von Kirchner, Nolde oder Schmidt-Rottluff aufzunehmen und eindringliche Erlebnisse in ihnen nachzuempfinden. Apfelessen (Frau D.) und sogar Kaugummi-Kauen (E.) sind im strengstens bewachten Museum übrigens verboten, zumindest war dies die Ansicht einer hyperaktiven Dame der musealen Aufsicht.

Neben der Dauerausstellung mit Expressionisten, fanden die Exkursionsteilnehmer aber in der augenblicklichen Wechselausstellung aktuelle Werke von zum größten Teil noch unbekannteren Künstlern. Hierbei reichte die Reaktion von großem Interesse bis zu großen Fragezeichen. Eine wirklich schöne Schüleraussage war: „Das Kunstwerk verwirrt mich“. Man merkte den SchülerInnen die Bereitschaft an, sich mit nicht alltäglicher Kunst auseinanderzusetzen. Es war eine der letzten Möglichkeiten das Museum am Ostwall und sein klassisches Museumsgebäude zu besichtigen, da das Museum schließt und an anderer Stelle (im historischen Dortmunder Union-Hochhaus) mit erweiterter Ausstellungsfläche im Herbst neu eröffnet wird. Man darf gespannt sein, ob dort auch der Charme des kleinen Museums wieder auftaucht. Dortmund war in jedem Fall die Kunstreise wert.