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Kein Kind ohne informatische Grundbildung

OnClass-VorstellungDigitale Kompetenz ist eine der acht Schlüssel-kompetenzen in der Wissensgesellschaft, die von der EU in der Agenda für Europa 2010 definiert wurden. Dieses Ziel umzusetzen macht sich das Medienkonzept des Städtischen Gymnasiums Kreuztal  zur Aufgabe. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler frühzeitig den Umgang mit den modernen Medien und dem Internet erlernen.  Um dies zu gewährleisten wird bereits in der Klasse 5 das Fach Informatik unterrichtet. In einer Stunde pro Woche steht das Kennenlernen des schuleigenen Netzwerks, einfache Textverarbeitung oder Bildbearbeitung und der Gebrauch des Internets auf dem Stundenplan. Ein großes Thema für die Kinder ist das Verhalten in sozialen Netzwerken. Um in einem geschützten Raum auf die Gefahren aber auch die Möglichkeiten des Internets vorbereitet zu werden, bedarf es einer schuleigenen, von außen nicht zugänglichen Internetplattform, auf der sich die Schüler und Lehrer austauschen können, die Kontrolle aber jederzeit möglich ist. Das Schulnetzwerk OnClass, entworfen von Wendener Informatik-Studenten ist hierfür das ideale Programm. Die offizielle Übergabe erfolgte am Freitag, 15. März, in einer kleinen Feierstunde. Schulleiter Herbert Hoß ging mit der Klasse 5a als erste online. Anwesend waren der Dezernent für den Bereich Schule, Soziales, Kultur und Sport fer Stadt Kreuztal,Herr Loske, Herr Peters und Herr Brinkhoff von der Firma OnClass und einige Vertreter der benachbarten Schulen.
Timm-Ole DietrichAuch für die älteren Schüler ergibt sich seit einigen Tagen eine weitere Möglichkeit untereinander oder mit ihren Lehrern über das Internet zu kommunizieren. Unter tatkräftigen Mithilfe der Schüler Timm-Ole Dietrich und Robert Müller wurde wieder ein schuleigener BSCW-Server installiert und in Betrieb genommen. Auf diesem können Lehrer und Schüler ihre Klassen oder Kurse einladen, um Unterrichtsmaterialien, Protokolle, Besprechungen, Termine etc. zu speichern und diese so von überall, sogar über Mobiltelefone, zugänglich zu machen. Ein Verfahren, welches in der Industrie oder an Universitäten weit verbreitet ist. Für die Installation auf schuleigenen Robert MüllerServern war zwar eine gewisse Einarbeitung erforderlich, aber diese hat sich gelohnt. „Es war ein hervorragendes Beispiel gemeinsam mit Schülern zu lernen und am Ende ein für die ganze Schule nutzbares Ergebnis zu präsentieren. Das ist mehr Wert als ein Programm kommerziell zu erwerben.“, war das Resümee von Systemadministrator und Informatiklehrer Dirk Strohlos. Die Nachfrage der Schüler- und Lehrerschaft in den ersten Tagen war überraschend groß.  „Besonders erstaunlich war für mich, dass viele Schüler den Zugang wünschen, obwohl sie sich z.T. bei facebook organisiert haben. Der schuleigene Bereich ist für die Schüler übersichtlicher und sicherer und für den Unterrichtseinsatz ideal. Deshalb komme ich mit den Einladungen kaum hinterher“, so der stellvertretende Schulleiter Jochen Wickel.
Bei aller Faszination für die neuen Medien und des immer mehr zunehmenden Einsatzes im Untericht, es gibt auch Grenzen: „Die Schulkonferenz hat schon vor geraumer Zeit beschlossen, dass Mobiltelefone im Unterricht nichts zu suchen haben“, so Schulleiter Herbert Hoß.

OnClass-Vorstellung

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