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Junger Amerikaner zu Gast am FFG

Joel und die 9aDie Chance einmal einen jungen Amerikaner all das zu fragen, was man immer schon mal über die USA wissen wollte, nutzten jetzt 4 Klassen des Kreuztaler Friedrich-Flick-Gymnasiums.

Einen Tag lang stand der 22-jährige Joel Burger vom amerikanischen Generalkonsulat in Düsseldorf den Schülern für Fragen zur Verfügung. Egal, ob es um das Leben in amerikanischen Highschools, um die Rolle des Sports für amerikanische Jugendliche oder um die aktuelle Politik der US-Regierung ging, Joel Burger konnte alle Fragen gekonnt mit Beispielen illustriert in den unterschiedlichen Klassen beantworten. Wo liegt überhaupt Warren (Ohio), die Heimstadt des Gastes? Wie heißt die aktuelle Außenministerin der USA? Welche amerikanischen Fernsehserien kennt man in Deutschland und welches Bild von Amerika vermitteln sie?

Natürlich wurde der junge US-Bürger auch mit Informationen über the little town Kreuztal versorgt. Er erfuhr z.B., dass in der Stadt eine bundesweit bekannte Privatbrauerei ihren Sitz hat und dass man im Siegerland Rhönradfahren als Sportart betreiben kann. Die Schüler der Klasse 9a waren zunächst sehr scheu im Umgang mit dem ungewohnten Gast, aber Joel schaffte es durch geschickte Fragen, die Schüler doch noch zum Englischreden zu bringen. Anders Frau Brüchers lebendige Klasse 10, die sofort voll auf den netten Jungen aus den Vereinigten Staaten abfuhr, und ihn am liebsten mal in Köln besuchen würde. Joel fand auch großes Gefallen an den beiden 8ten Klassen von Herrn Gibbels und verlängerte spontan seinen Aufenthalt am FFG um eine weitere Stunde.

Der Englisch-Fachlehrer Herr Mehl und die Englisch-Fachvorsitzende Frau Brücher hatten den Besuch auf Anregung der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Siegerland mit Hilfe des Amerika-Hauses in Köln organisiert. Der sehr sympathische, weltoffene und pädagogisch geschickte Joel, der noch bis Mitte Juli am US-Generalkonsulat ein 1-jähriges Praktikum absolviert, kannte das Siegerland bereits von einem Besuch bei der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft, wo er im Mai einen vielbeachteten Vortrag über Amish in den USA hielt. Im FFG denken wir natürlich bereits darüber nach, solche Besuche junger Amerikaner zur Unterrichtsbereicherung zukünftig regelmäßig stattfinden zu lassen.

Thanks again, Joel! And good luck for your future career.