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Fonds der chemischen Industrie fördert regelmäßig experimentellen Chemieunterricht am Städtischen Gymnasium Kreuztal

Schüler experimentierenSchon seit Langem fördert der Fonds alle zwei Jahre den Chemieunterricht  am Kreuztaler Gymnasium. Auch dieses Jahr konnte die Schule nach detaillierter Antrag­stellung, in der man Auskunft über Zahl und Stärke der natur­wissenschaftlichen Kurse und Klassen und über Zusatzangebote im Fach Chemie geben musste, eine Zusage über 1600 € erhalten. Die Förderrichtlinien sehen vor, dass man das Geld für die Anschaffung besonderer Geräte einsetzen darf – aber nicht für den Ersatz von Chemikalien und üblichen Laborgeräten. Die Schulträger sollen nicht aus ihrer Pflicht zum Unterhalt der Schulen entlassen werden.

Dieses Jahr hat die Schule vier Heizgeräte mit  integriertem Rührmotor zusätzlich zu den schon vorhandenen gekauft und dazu zwei elektronische Feinwaagen und im Nu waren leider schon über 1500 € verbraucht.

Ihren ersten Einsatz hatten die Rührmotoren bei einer Titration zur Bestimmung der Säurestärke von Essigsäure schon hinter sich. Eine Gruppe aus der Jahrgangsstufe 10 (Einführungsphase) hat dabei übrigens mit 4,7 bis 4,8 fast den Literaturwert erreicht. Für die Leser, die es näher interessiert: pKs-Wert 4,75 bei 25°C. Das bedeutet z. B. dass von 1000000 Essigsäuremolekülen in 1 l Lösung gerade einmal vier als chemische Säure wirken, kein Wunder, dass man mit Speiseessig würzen kann. Speisessig hat einen Essigsäuregehalt von 5 %, davon wirkt dann gerade wieder der 200-te Teil als Säure.

Schüler mit Magnetrührer

Zwei Schüler lassen portionsweise Maßlösung zu der verdünnten Essigsäure tropfen. Ein neuer Magnetrührer vermischt die Essigsäurelösung und Indikator mit der zulaufenden Maßlösung.