Theater AG 2009 - My fair Liza

Nach einem übermäßig großen Andrang der motivierten Schauspieler/innen und anlässlich des bevorstehenden 40-jährigen Jubiläums im November 2009, entschloss sich Gerd Sprenger ein Stück mit möglichst vielen Rollen aufzuführen. Dazu kombinierte er das Musical „My Fair Lady“ von Frederick Loewe mit Bernhard Shaws Schauspiel „Pygmalion“ und machte daraus „My Fair Liza“, eine „musicalische“ Romanze.

Theater 2009

Seit September 2008 wurde auf die in der letzten Märzwoche 2009 (24.-27.) stattfindende Theater-Woche aufwendig hingearbeitet. Im Mittelpunkt stand die Einstudierungsarbeit, welche die 34 Schauspieler/innen auf sich nehmen mussten. Zweimal pro Woche (d.h. i.d.R. montags 14-17 Uhr; samstags 11-13 Uhr) standen Proben auf dem Plan. Einerseits mussten die (sogar bis zu dreifach
besetzten) Rollen einstudiert werden. Dazu assistierte Felicitas Mormann Gerd Sprenger, so dass in zwei Gruppen die vier Akte des Werkes einstudiert werden konnten und somit eine höhere Effektivität der Probenarbeit resultierte. Die Mehrfachbesetzungen der Rollen kamen somit zum Zuge. Darüberhinaus mussten auch die so genannten „Massenszenen“ einstudiert werden. Das erwies sich nicht immer als einfach. Außerdem gab es diverse Einzelproben mit Herrn Sprenger.

Andererseits erwarteten die Schauspieler/innen Chor- bzw. Gesangsproben (teilweise sogar Sologesang), da „My Fair Liza“ auf dem Musical basierte und einige Stücke dargeboten werden sollten. Der Musik- und Mathematiklehrer Stefan Platte arrangierte die Stücke für den nun entstandenen Chor und verlieh dadurch Loewes Musik, aber auch dem Werk „My Fair Liza“ ein besonderes Flair. Ein stimmungsgeladener Herr Platte am Flügel und virtuoses Geigenspiel von Laura Mead motivierten den Chor zu Höchstleistungen. Schwer vorzustellen, dass eine solche Theaterproduktion ohne die tatkräftigen, handwerklichen Arbeiten eines Klaus Rieke inkl. seines Kulissenbauteams stattfinden würde.

Danke auch für die künstlerische Gestaltung der einzelnen Kulissenteile durch Bernd Mehl und Gabriele Eßer inkl. deren Kunstkurse. Letztere sorgt Jahr für Jahr unterstützt von Oberstufenschülerinnen für die perfekte Maske der Schauspieler/innen. In Sachen Verwaltung gilt unser Dank dem Sekretariat mit Frau Berns und Frau Kennert. Unverzichtbar auch die Technik-Verantwortlichen Oberstufenschüler. Ohne dies alles wäre die Theater-AG nicht das, was sie ist. Ein großer Dank an unser Team. Ach, wie schön es doch ist, daran zurück zu denken. Nun denn, es ist vorbei. Insgesamt bleibt allerdings zu sagen, dass gerade wir Schauspieler/innen uns sehr glücklich schätzen, eine solche Einrichtung an unserer Schule zu haben.

Daher möchten wir uns ganz herzlich bei den Lehrern (insbesondere Gerd Sprenger)und Mitwirkenden bedanken, dass sie neben ihrem eigentlichen Lehrerberuf auch Zeit und Engagement finden, sich dieser Sache zu widmen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit. Die Kraft und Arbeit, die investiert wurde, hat sich jedoch, wie jedes Jahr, gelohnt. Es ist schön in einer Gemeinschaft eine so tolle und prägende Zeit erleben zu dürfen. Letztendlich ist auch die vorhandene Zusammengehörigkeit der Schauspieler/innen hervorzuheben, die sich in dieser Zeit gegenseitig ans Herz gewachsen sind. Vielen Dank für Alles. Die Theater-AG ist und bleibt  besonders. Dieses faszinierende Phänomen sollte jeder genießen – sowohl als Mitwirkender, als auch als Zuschauer. Es gibt Dinge im Leben, die dieses ungemein bereichern. Die Theater-AG gehört dazu.