Bericht des Frankreichaustausches Februar 2012

LavalIn einem Land, in dem Nutella mit dem Löffel aufs Brot gestrichen wird, in dem sich die morgendliche Kaffeetasse als überdimensionaler Pott erweist, in dem Crêpes und Fromage den täglichen Ernährungsplan dominieren und "Arry Boter" seine Feinde mit einem "Baguette magique" bekämpft (ja wirklich!!), in dem Mülltrennung klein geschrieben wird, ebenso wie Substantive; für 26 Schülerinnen und Schüler des SGK ging es nun darum, sich vom 1. bis 9. Februar in diesem Land zurechtzufinden. Erleichtert durch die Präsenz eines französischen Gegenstückes.
Bienvenue  en France, bienvenue à  Laval.

26 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 nutzten Anfang Februar die Chance um am diesjährigen Frankreichaustausch teilzunehmen und Frankreich am Lycée Ambroise Paré , einer Partnerschule des SGK hautnah zu erleben. Nachdem die Austauschschüler oder Correspondants bereits im Dezember 2011 in Kreuztal zu Gast waren, erfolgt nun das lang ersehnte Wiedersehen in Laval.

In den französischen Gastfamilien gilt es nun das im Klassenraum Erlernte praktisch umzusetzen. Was in Deutschland noch mit Gut oder Befriedigend bewertet wurde, erzeugt nun vereinzeltes Schmunzeln/Grinsen in den Gesichtern der französischen Freunde, doch für gewöhnlich zeigen sich diese beeindruckt vom ausgeprägten Vokabular und der fast guten Aussprache der Deutschen.

Während sich die Gasteltern alle Mühe geben, den Aufenthalt unserer Schüler so angenehm wie möglich zu gestalten, zeigt sich das französische Wetter von seiner kalten Seite. Da beruhigt es nur wenig, dass es den Familien in Deutschland derweilen nicht besser geht.

Trotz kleiner Planänderungen, bedingt durch den unerwarteten Schneefall in Laval, spielt sich das Leben der Austauschschüler überwiegend in den Gastfamilien, in der Schule oder im Bus ab.
Ausflüge zum Conseil General de la Mayenne (Rat des Departements), zum Mont Saint Michel, nach Saint Malo, an den Hafen von Cancale und in die Stadt Angers machten die Austauschschüler zu Kennern (und Freunden) der französischen Bretagne.

Beim Abschied dann lange Gesichter. Mit gemischten Gefühlen wird sich mental auf die circa 11-stündige Rückfahrt eingestellt. Sich auf die Rückkehr in die Heimat freuend und die lieb gewonnene Austauschfamilie vermissend geht es in den Bus.

Eins scheint gewiss: Die letzten acht Tage sind nicht bloß an den jungen Menschen vorbeigezogen. Es wurde gelacht, es wurde voneinander gelernt, Freundschaften wurden geschlossen. Man spürte, man würde sich wiedersehen. Der Austausch hat überzeugt und wir freuen uns darauf, auch in Zukunft unsere Freunde in Laval zu besuchen.

Bis dahin,

A bientôt.

SchülergruppeSchülergruppe 2Exkursion