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Patenkind der Jahrgangsstufe 12

Zur Schule gehen? Jeden Tag eine warme Mahlzeit?
Das ist für viele Millionen Kinder der Welt ein Wunschtraum. Auch in dem armen westafrikanischen Land Senegal geht es vielen Menschen sehr schlecht. Die Bevölkerungszahl hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt, gleichzeitig stieg die Armut beispielsweise durch Globalisierung enorm.
 
Deshalb unterstützt das Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen nun schon seit 15 Jahren Schulen, Internate und Dorfgemeinschaften im Westen des Landes in der Form von Geldspenden und Patenschaften für einzelne Kinder.
Auch die jetzige Jahrgangsstufe 12 hat aufgrund der Initiative von Herrn Gibbels, dessen ehemalige Lehrerin Maria Foerster das Projekt seit Jahren betreut, schon einige Jahre lang ein Patenkind. Dem zehnjährigen Lucien wird damit ermöglicht zur Schule zu gehen, um durch einen guten Beruf seine 11-köpfige Familie zukünftig vor der Armut zu bewahren.
Manche Kinder können nicht einmal 1,50 € Busgeld pro Monat für die kilometerlange Anreise zur Schule bezahlen, viele von ihnen verbringen ihre Tage auf der Straße.
Maria Foerster kümmert sich mit Reisen in den Senegal (seit 1998 ein- oder zweimal pro Jahr) persönlich darum, dass die Spenden ankommen und gut verwendet werden. Außerdem informiert sie sich über die Lage im Land und stellt sicher, dass Briefe der Patenkinder die Paten in Deutschland erreichen.
Die Lage im Land ist kompliziert, obwohl es einige Änderungen auf struktureller Ebene geben müsste, haben selbst die Vereinten Nationen bzw. UNICEF noch wenig erreichen können.
Laut Frau Foerster muss man deshalb den Fokus auf Veränderungen „auf der unteren Ebene“ setzen, was wir mit der Unterstützung unseres Patenkindes machen möchten.

Weitere Informationen gibt es unter dieser Internetadresse: http://hgg-broich.de/homepage/projekte/christliche-wertevermittlung-und-soziales-lernen/senegalprojekt.html

David Kürbiß