Klassenfahrt der 7c nach Saarburg

Klassenfahrt der 7c nach SaarbugSaarburg, das in der Nähe von Trier liegt, war das Ziel unserer diesjährigen Klassenfahrt, zu der wir am frühen Morgen des 21. Septembers aufgebrochen sind. Um 7:45 Uhr trafen wir uns uns alle in der Stählerwiese an der Bushaltestelle. Nachdem wir uns von unseren Eltern verabschiedet und unser Gepäck verstaut hatten, ging es dann endlich los.

Als wir die ersten Kilometer zurückgelegt hatten, erklärte uns Frau Münter den Ablauf des ersten Tages. Nach einer knappen Stunde Fahrt machten wir unsere erste Rast. Die Busfahrt verlief ohne größere Zwischenfälle und wir beschäftigten uns mit Musik hören, Handyspielen und Gesprächen.

In Saarburg angekommen mussten wir noch den Berg zur Jugendherberge rückwärts hochfahren. Wolfgang, unser Busfahrer, brachte uns sicher zur Jugendherberge, wobei der schmale Weg für den großen Bus anfangs sehr abenteuerlich wirkte. Oben angekommen, haben wir noch unser Gepäck ausgeladen und dann unsere Zimmer bezogen.

Unser erstes Ziel war der Greifvogelpark. Die etwa einstündige Vorführung mit Greifvögeln, die manchmal sehr knapp über den Köpfen der Zuschauer hinweg flogen, war richtig spannend. Im Anschluss hatten wir noch sehr viel Spaß bei dem Versuch, für ein Gruppenbild alle auf einer Bank zu stehen.

Nachdem wir den Greifvogelpark besichtigt hatten, wanderten wir gemeinsam zur Sommerrodelbahn. Der Weg dorthin führte mitten durch einen sehr schönen Wald, allerdings war er sehr steil und wir alle waren erschöpft und froh, als wir dann endlich angekommen waren. Nach einer kurzen Erholungspause bekamen wir erklärt, wie man richtig auf der Sommerrodelbahn fährt. Endlich ging es los, alle Anstrengungen waren schnell vergessen, da es uns so viel Spaß gemacht hatte. Nach einem zweiten Mal Rutschen waren alle glücklich und zufrieden. Wir packten unsere Sachen zusammen und gingen über die Weinberge zurück zur Jugendherberge. Dabei naschten wir einige (frech viele, Anm. Brüning) Früchte der Weintrauben, die echt lecker schmeckten.

Nach dem Abendessen durften wir eigenständig Saarburg erkunden. Dort haben sich einige von uns einen Nachschlag zu dem allgemein als leider nicht so toll empfundenen Abendessen geholt. Eis, Döner und Pizza waren glücklicherweise in Saarburg zu bekommen. Von der Saarburg aus konnte man weit in die Landschaft sehen. (Von dort flogen Papierflieger sehr weite Strecken.) Auch die Aussicht von der Jugendherberge nachts war total schön, wenn die Saarburg und die ganze Stadt mit Lichtern erleuchtet war.

Die Jungs sind auch gerne durch die Stadt Parcours gelaufen und über Hindernisse gesprungen, wovon es sehr viele gab, die sich gut eigneten.

Die Jugendherberge hat einen kleinen Spielplatz, auf dem Schaukeln usw. angebracht sind. Auch zwei Tischtennisplatten gibt es, wo wir allerdings nur einmal abends spielten, was sich so ganz ohne Licht als relativ schwierig erwies.

Etwas, woran sich Herr Brüning noch lange erinnern wird, ist die erste Nacht. Bis ungefähr 1 Uhr nachts hielt er Wache und schickte regelmäßig alle zurück in ihre Zimmer, die versuchten, in andere Zimmer zu schleichen und er sammelte massenweise Handys, Kartenspiele und auch Kosmosspielzeug ein. Irgendwann schlief er aber ein und die Nacht ging für uns erst richtig los. Fast niemand war in seinem Zimmer, niemand schlief. Wir spielten Fußball auf dem Flur, bis sich eine Frau beschwerte, was uns aber nicht aufhielt, denn auch danach spielten wir noch weiter. Zwei Jungen waren lange bei den Mädchen im Zimmer, wo der eine der beiden auch von Herr Brüning, der um 4 Uhr (von dem Höllenlärm, Anm. Brüning) aufgewacht war, im Kleiderschrank gefunden wurde.

Da die erste Nacht so chaotisch gewesen war, erhielten wir für die zweite Nacht Schnuck-Verbot und mussten uns auch den Tag über sehr zusammenreißen, da ein Klassenkamerad am nächsten Tag Geburtstag hatte und wir gerne reinfeiern wollten.

Der zweite Tag war einem ausführlichen Ausflug nach Trier mit einer Besichtigung der Porta Nigra und Shopping gewidmet. Die Porta, wie sie meistens nur genannt wird, dieses bereits fast zweitausend Jahre in Trier stehende, riesige und steinerne Monument, haben wir aber im Gegensatz zu den Feinden Roms einnehmen können, wie das Beweisfoto zeigt.

Am letzen Tag der Klassenfahrt besuchten wir auf dem Rückweg noch Burg Eltz. Sie liegt an der Mosel und hat ihren Namen von der Familie Eltz erhalten. Dort lernten wir in einer ausführlichen Führung, dass die Burg wahrscheinlich zu Beginn des 12. Jahrhunderts erbaut wurde. Die Burg Eltz war eine reine Wohnburg. In ihr lebten 12 Familien zusammen (bis zu 300 Personen). Obwohl die Bewohner keine Kämpfe vollführten, hatten sie im Eingangsbereich ein großes Waffenlager. Es war sehr interessant und hat fast allen Spaß gemacht. Danach begaben wir uns dann auf die lange Heimreise, aber wären gerne noch länger auf Klassenfahrt mit Frau Münter und Herrn Brüning geblieben.

(Schülerinnen und Schülern der 7c)