Fahrt zu unserem Schulprojekt ins Friedensdorf nach Oberhausen

Endlich nach drei Jahren hatte unsere Schule wieder die Möglichkeit, das Friedensdorf zu besuchen. In diesem Jahr gab so viele interessierte Schüler/innen und Lehrer/innen, dass die Fahrt sogar an zwei Tagen stattfand.

 

Anfangs waren die meisten noch ein wenig nervös und hatten ein mulmiges Gefühl, denn wir wussten, dass wir kranke und traumatisierte Kinder treffen würden. Doch als wir dort ankamen und herzlich begrüßt wurden, verschwand die Unsicherheit. Nach einer Vorstellung des Hilfsprojektes lernten wir die Kinder kennen, worauf wir uns am meisten gefreut hatten. Wie man weiß, kommen die Kinder aus verschiedenen Ländern und sprechen daher unterschiedliche Sprachen, doch dies ist kein Hindernis, denn “der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln” - dieser Gedanke begleitete uns durch den Tag. Mit verschiedenen Spielen, wie Kreidemalen, Fußball spielen oder einfach Flummies hüpfen lassen, hatte man die perfekte Möglichkeit, sich näher zu kommen. Zusätzlich bekamen wir Informationen zu den individuellen Krankheiten und Verletzungen der Betroffenen und machten einen Dorfrundgang, bei dem wir unter anderem den Lehrgarten und das Schulgebäude besichtigen konnten. Interessant ist es, dass die Kinder vor allem Praktisches und Nützliches lernen, das sie später in ihren Heimatländern werden anwenden können. Nach einer Mittagspause und einem zusätzlichen Informationsfilm konnten wir noch ein letztes Mal mit den Kindern Zeit verbringen. Abschließend befassten wir uns mit der Frage „Was können wir für den Frieden tun” und tauschten uns über unsere Gedanken aus. Erstaunt über die Offenheit und Fröhlichkeit der Dorfbewohner, fuhren wir gedankenversunken nach Hause.

Text: Elisaveta Babchinski und Greta Papenfuß

Fotos: Friedensdorf Oberhausen