Projekt: Mint-Pro²Digi

 

Mint-Pro²Digi ist ein außerschulisch Projekt, bei dem Schüler*innen aus den Klassen 7 bis zur Q2 an mathematischen-technischen Problemstellungen von Betrieben aus dieser Region arbeiten.

 

Die interessierten Schüler*innen treffen bei einem „Speed-Dating“ der Unternehmen das erste Mal aufeinander und hören den einzelnen Problemstelllungen der Firmen zu. Anschließend folgt eine Wahl, wobei jeder vier Stimmen hat und sich aussuchen kann an welcher Problemstellung er*sie mitarbeiten möchte. Das ist in einem Projektzyklus die Vorbereitungsphase. Darauf folgt die Problemlösephase. Die Teilnehmer erhalten jederzeit Unterstützung von den Mitarbeiter*innen der Universität Siegen, die das Projekt planen und von den Mitarbeiter*innen der jeweiligen Firmen. Außerdem gibt es jede Woche Dienstag ein Treffen per Microsoft Teams, das sogenannte „Jour-Fix“. Dieses Zusammentreffen aller Gruppen und den Mitarbeiter*innen der Uni Siegen sorgt für einen ständigen Austausch zwischen Teams: z.B. erhält man Informationen über das weitere Vorgehen und einzelne Gruppen berichten über ihre Fortschritte. Um Fortschritte in den einzelnen Projektgruppen zu erzielen, treffen sich die 3er Teams jede Woche mindestens einmal in einem Solver Hub oder in einer Videokonferenz. Der Solver Hub ist die Schule eines Gruppenmitglied, die nach Absprache in der Gruppe festgelegter Stützpunkt gilt.

 

Der aktuelle Projektzyklus dauert von November 2021 bis April 2022 und endet mit einer Veranstaltung, bei der jede Gruppe ihre Lösung des Problems in einer Präsentation vorstellt. An diesem Zyklus nehmen sechs Schüler*innen des Städtischen Gymnasiums in Kreuztal teil. 

 

Wer also gerne an einem der nächsten Mint-Pro²Digi-Projekt teilnehmen möchte, sollte besonderes Interesse an den Fächern Mathe, Physik und/ oder Informatik haben, da eine Problemstellung aus diesen Bereichen im „Forum des Fortschritts“ bearbeitet wird. Ebenso sollte man aufgeschlossen gegenüber neuen Kontakten anderer Schulen sein. Mit dem Abschließen des Projektes erhält man ein Zertifikat.  

 

Text: Pia Schreiber, EF