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SGK Schüler mit MasterMint in Island

Am 5. April 2019 haben zwei unserer Schüler der Jahrgangstufe 8, an einer Forschungsexpedition seitens MasterMint teilgenommen. MasterMint ist eine Organisation, welche zahlreiche Expeditionen, oder auch Studiengänge parallel zur Schullaufbahn für interessierte Schüler anbietet.

Auf Vorschlag der stellvertretenden Schulleiterin haben wir, Gina Kleis und Friedrich Stellbrink, uns kurzfristig für die Island Expediton 2019 beworben.

                    
Nachdem uns die Teilnahmebestätigung erreicht hatte, freuten wir uns sehr und begannen anschließend mit der Akquise von Spendengeldern zur Finanzierung der Reise.
Auch absolvierten wir ein Computer-Trainingsprogramm, um uns das nötige Fachwissen zum Erstellen von Präsentationen, Tabellen und auch Dokumenten anzueignen, da uns in Island dafür wenig Zeit bleiben würde.

Am Freitag den 05.04.19 ging die Reise dann schließlich los!
Zunächst fuhren wir nach Heidelberg zur Geschäftsstelle MasterMints, um die anderen Expeditionsteilnehmer kennenzulernen und die Reise gemeinsam vorzubereiten.
Wir setzten uns Forschungsziele, die wir in Island erreichen wollten.

Den nächsten Samstagmorgen stiegen wir alle in einen Reisebus und machten uns auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen. Von dort aus flogen wir dreieinhalb Stunden nach Reykjavik. In Island besichtigten wir zahlreiche Naturphänomene, wie Wasserfälle, Geysire, heiße Quellen, Vulkane oder Gletscher. Zu unserem Glück konnten wir auch Polarlichter sehen, was eher untypisch für diese Jahreszeit ist. Außerdem waren wir in der Silfra-Spalte, welche die geografische Grenze zwischen der Eurasischen- und Nordamerikanischen Kontinentalplatte bildet.


Im Fokus stand dennoch die Forschungsarbeit. So teilten wir uns jeden Abend in verschiedene Forscherteams für den folgenden Tag ein.
Zur Wahl standen uns die Forschungsbereiche "Geographie und Klima"," Wirtschaft und Infrastruktur"," Flora"," Fauna" oder "Mensch, Kultur und Sprache".
Dadurch stellten wir zum Beispiel fest, dass die Temperatur in Island durchschnittlich bei 8 Grad liegt, Islands Konsumgüter fast doppelt so teuer wie Deutschland ist und die Isländer viele erneuerbare Energien verwenden. Die Tiere und Pflanzen Islands haben sich an ihr sehr raues Umfeld angepasst. Die wohl zwei bekanntesten Tiere sind das Rentier, welches wir selbst gesehen haben und das Islandpferd. Bei einem Ausritt auf diesen konnten wir die rauen Wetterumstände am eigenen Körper spüren. Hierbei wurden wir durch starke und kalte Windböen beinahe vom Pferd geweht.
Aufgewärmt haben wir uns daher bei einem Bad in der Secret Lagoon, welche eine angenehme Temperatur von ca. 40 Grad hatte.

All dies haben wir bei einer einwöchigen Rundreise um Island erlebt.

Insgesamt fanden wir, dass sich die Reise sehr gelohnt hat, da wir viele Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt, neue Leute kennengelernt haben und es uns niemand mehr nehmen kann einmal in Island gewesen zu sein. Auch, obwohl wir nur sehr wenig Schlaf hatten und dennoch viel arbeiten mussten, würden wir solch eine Expedition auf jeden Fall wiederholen!

Text & Fotos: Gina Kleis, Friedrich Stellbrink (8b)