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Ein Besuch in der Europastadt Maastricht

     Am Wandertag vor den Sommerferien begab sich eine Teilgruppe der Q1 unter der Leitung von Frau Pröhl zur Stadterkundung nach Maastricht, der selbternannten Europastadt im Drei-Ländereck von Holland, Belgien und Deutschland.

 

 

Auf einer Stadtführung ging es in drei Gruppen auf die historischen Spuren von den Römern bis heute, wo Maastricht besonders im Architekturbereich sehr viel prägnante Beispiele aus allen Epochen zu bieten hat. Von alten Stadtmauern und kleinen Altstadtgässchen bis hin zu großen Prachtbauten und Plätzen, die den Reichtum der Stadt belegen.

Hier wurde wirklich behutsame Stadtsanierung betrieben und das Alte bewahrt. So zum Beispiel auch die geniale Idee, einige der 13 Kirchen der Stadt, die man nicht mehr alle benötigt, zu bewahren, indem man sie neuen Funktionen zuführt: z.B. eine Buchhandlung oder Büroräume. Dabei wird der Kern der Kirchen vollständig bewahrt und man baut im Innenraum Regal- und Gerüstkonstruktionen auf, die jederzeit wieder abbaubar sind, ohne die Kirchmauern verändert zu haben. Beeindruckend.

Heute lebt die Stadt überwiegend vom Tourismus und ist auch kulturell ein Zentrum der ganzen Region. Übrigens legte ein Stadtführer wert darauf, dass er als Maastrichter Bürger kein Holländer, sondern ein Limburger sei (Provinz Limburg). Er war auch schon einmal im Siegerland (Ginsburg) und wusste um die wichtige Rolle unserer Region im Freiheitskampf der Niederlande (Wilhelm von Oranien).

Nach den informativen Führungen durch das Straßengewirr der Altstadt, trafen sich die Gruppen wieder auf dem zentralen Markt und konnten danach eigenständig die Restaurants, Cafes und Geschäfte der lebendigen Stadt erkunden, die sicherlich von den Teilnehmern nicht zum letzten Mal besucht wurde.

Text und Fotos: B. Mehl